Was ist CBD?

CBD (Cannabidiol) ist ein natürlicher Cannabis-Wirkstoff, man spricht von Cannabinoid. CBD gewinnt man aus der weiblichen Hanf Sorte Cannabis sativa oder Cannabis indica und ist nach dem THC (Tetrahydrocannabinol) die zweithöchste Konzentration. Die Männliche Hanfpflanzen hingegen weisen kein CBD auf. Wie alle anderen Cannabinoide liegt CBD als Säure in der Hanfpflanze vor und wird als inaktiver Bestandteil angesehen.

CBD wurde erstmalig 1940 in den USA entdeckt und extrahiert. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Cannabinoid abgesondert untersucht und auf seine medizinische Kraft erforscht. Bis heute steht CBD im Schatten des THC.

CBD wird oft als Cannabis bezeichnet, da es aus der Hanf-Pflanze stammt. CBD ist aber ein Cannabis-Wirkstoff, der aus der Hanf-Pflanze gewonnen wird. CBD einfach als Cannabis zu bezeichnen, ist demnach nicht korrekt. Es ist wichtig, zwischen Cannabis, Hanf, THC und CBD zu unterscheiden, da hier zum Teil große Unterschiede vorliegen, vor allem bei der juristischen Bewertung.

Ist Cannabis das gleiche wie Cannabidiol?

Ist CBD legal?

Aufgrund seiner fast komplett fehlenden Rauschenden Wirkung ist CBD in vielen EU-Staaten anders als andere Cannabinoide (z.B. THC) legal erhältlich, so auch in Österreich und Deutschland. Auch die Vereinten Nationen führen es nicht in der Liste für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, anders als den Cannabiswirkstoff THC.

CBD wird oftmals als Nahrungsergänzungsmittel angeboten, wie zum Beispiel als E-Liquid für elektronische Zigaretten, es hat aber auch eine Zulassung für Kosmetikprodukte. Laut einer Verordnung des EU-Parlaments und des Rates gilt es seit 1997 als neuartiges Lebensmittel und darf nur in Verkehr gebracht werden, wenn eine EU-weite Zulassung vorliegt.

CBD ist in den meisten EU-Ländern ohne Rezept erhältlich und somit auch legal, verkauft werden darf das Produkt allerdings nur an Personen ab 18 Jahren. Wird der THC-Anteil von 0,2% überstiegen, werden die CBD-Produkte illegal. CBD kann auch als Arzneimittel vom Arzt verschrieben werden. Dann ist es möglich, es als Rezept über die Apotheke zu beziehen. Die meisten Krankenkassen erstatten diese Kosten jedoch nicht, da es sich um ein sogenanntes Rezepturarzneimittel handelt.